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Vergleich der Festgeld-Zinsen

Wer der älteren unter uns erinnert sich nicht gerne noch an die goldene Kindheit, als man am Weltspartag das Sparschwein schlachtete und die im Jahresverlauf angesparten Kupfermünzen, aufgestockt mit der ein oder anderen Dreingabe von Oma, Opa, Onkel oder Tante, zur Sparkasse brachte und auf das Sparbuch einzahlte, auf dem das Geld dann mit bis zu 5% verzinst wurde. Im Jahr 2016 lag der Sparbuchzins im Durchschnitt bei etwa 0,3 Prozent (de.statista.com), 2017 nochmal niedriger.  Immerhin kann man am Weltspartag – der nächste findet in Deutschland am 30. Oktober 2018 statt – sein Hartgeld in der Regel kostenlos bei seiner Bank einzahlen, was schon lange nicht mehr selbstverständlich ist.

Damals gab es auch noch Bundesschatzbriefe, deren Ausgabe aus Kostengründen 2013 eingestellt wurde. Gestaffelte Zinssätze über 6 oder 7 Jahre, mit Zinsen von 7% im 7ten Jahr!

Ein geradezu goldenes Zeitalter, würde der verklärte Blick auf die Vergangenheit nicht aus den Augenwinkeln die Entwicklung der Inflation streifen. Bei zu 7% betrug die jährliche Preisveränderungsrate in den 70er Jahren, so dass inflationsbereinigt dann auch nichts übrig blieb.

Wenn der Realzins negativ ist, lohnt sich ja eigentlich Schulden machen mehr als zu sparen, aber so wirklich gut fühlt man sich ja in der Regel nicht dabei, bei anderen „in der Schuld zu stehen“. Also doch lieber sparen, dann aber zumindest da, wo man im Vergleich die höchsten Zinsen bekommt … natürlich nur bei vergleichbarer Sicherheit.

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